35. Feuerwehrtag mit Kreisausscheid im Ostseebad Nienhagen
Wie viele Wettkämpfe sollten wir an einem Tag miteinander kombinieren? Antwort: Ja.
So oder so ähnlich muss es sich wohl bei den Freunden der Freiwilligen Feuerwehr vom Ostseebad Nienhagen bei der Planung abgespielt haben. Denn vom 17. bis 19. Juli fanden nicht nur die traditionsreichen Feuerwehrtage mit Wettkämpfen für Jugend und Erwachsene statt, sondern gleichzeitig auch Deutschland-Cup und Kreisausscheid.
Früh ging es am Samstag los mit dem Deutschland-Cup im Feuerwehrsport, bei dem über 80 Feuerwehrangehörige aus Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und natürlich Mecklenburg-Vorpommern um Bestleistungen und Medaillen kämpften. Mit dabei waren natürlich auch wieder drei Sportler unserer Feuerwehr. Marcus und Matthias Weiss konnten sich über neue Bestzeiten und Georg Limbach über eine Platzierung im vorderen Drittel freuen.
Nachdem das Hakenleitersteigen und die 100m-Hindernisbahn absolviert waren, ging es rüber auf die Festwiese. Dort warteten bereits weitere Mannschaften aus der Umgebung, um sich im Löschangriff Nass zu messen.
Die größte Überraschung unserer drei angetretenen Mannschaften (zweimal Männer, einmal Frauen) war die zweite Männermannschaft. Unser erster stellvertretender Bürgermeister und ehemaliger Wehrführer Torsten Reske ging hier unter anderem mit Sohn Jonas und dem amtierenden stellvertretenden Wehrführer Georg Limbach an den Start. Die Mannschaft präsentierte zwei sehr solide Läufe, verpasste aber leider den Einzug ins Finale. Doch das war an diesem Tag nicht so wichtig, denn Freude und Stolz über die gezeigte Leistung überwogen deutlich.
Als Sieger ging an diesem langen Wettkampftag die Feuerwehr Radegast mit einer ganz starken Zeit von 21,45 Sekunden vom Platz. Die schnellsten Frauen kamen aus der Lausitz mit einer Bestleistung von 24,17 Sekunden. Unsere Frauen konnten sich in diesem Jahr über die Ehrung als Vize-Kreismeisterinnen freuen. Leider hat sich hier über die Jahre das Starterfeld immer mehr verkleinert. Hoffentlich gibt es hier in den kommenden Jahren wieder einen Aufschwung.
Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr auch die Kategorie „Schnellste Aufbauzeit“. Als Preis lockten hier Freigetränke, insbesondere Freibier. Auch hier war unsere zweite Männermannschaft ganz vorne mit dabei, aber am Ende holte sich das Team Sachsen mit knapp unter zwei Minuten Aufbauzeit den Sieg. Aber bei der langen Anreise sei es ihnen von Herzen gegönnt.
